– cremige Maronen-Velouté mit Thymianbirnen
So aromatisch und überraschend einfach
Maronen gehören zu den Zutaten, die sofort nach Herbst und festlicher Küche schmecken. In dieser cremigen Maronensuppe treffen sie auf Wurzelgemüse, einen Hauch Zimt und feine Säure von Sherry und Weißwein. Dazu kommen karamellisierte Thymianbirnen und knusprige Brezenchips mit Honig und Senf.
Klingt nach aufwendiger Restaurantküche? Muss es nicht sein. Mit bereits geschälten Maronen gelingt die Suppe unkompliziert. Wer Lust auf etwas mehr Küchenhandwerk hat, kann frische Esskastanien selbst vorbereiten und sogar geräucherte Maronen als Topping ausprobieren.
Eine Maronensuppe, die sich damit ganz nach Anlass kochen lässt: unkompliziert für einen gemütlichen Abend oder etwas raffinierter als Vorspeise für die vegetarische Festtagsküche.
Maronen: der Geschmack des Herbstes
Wenn es draußen kühler wird, beginnt die Suppenzeit. Maronen passen perfekt dazu. Die Esskastanien bringen eine leicht süßliche, nussige Note mit und machen Suppen besonders cremig.
Ihre Saison reicht ungefähr von September bis Januar. Damit gehören sie zu den Zutaten, die uns durch Herbst, Advent und Winter begleiten.
Und obwohl Maronen nach besonderem Küchenhandwerk aussehen, sind sie erstaunlich unkompliziert zu verarbeiten – wenn man weiß, worauf es ankommt.
Esskastanien verarbeiten: frisch oder lieber fertig geschält?
Frische Maronen selbst vorzubereiten, kann Spaß machen. Für dieses Rezept ist es aber kein Muss.
Einfach starten
Am unkompliziertesten sind geschälte und blanchierte Maronen. Sie sind bereits küchenfertig und sparen einiges an Zeit.
Das ist übrigens keine Abkürzung, für die Du Dich rechtfertigen musst. Gerade bei einer Suppe, in der die Maronen ohnehin püriert werden, ist die gekaufte Variante absolut sinnvoll.
Du möchtest die Maronen selbst rösten? Dann lies unseren Tipp im Rezept.
Was macht eine Velouté eigentlich aus?
„Velouté“ klingt nach großer Küche, ist aber im Grunde eine sehr feine, cremige Suppe. Entscheidend ist eine glatte, samtige Konsistenz.
Genau deshalb wird die Maronensuppe nach dem Pürieren noch passiert. So entsteht eine besonders feine Textur.
Noch einfacher geht es mit dem Thermomix: Durch die hohe Drehzahl wird die Suppe besonders glatt. In diesem Fall kannst Du Dir das anschließende Passieren sparen.
So wird aus einem kleinen Stück Küchenhandwerk eine ganz unkomplizierte Variante für zuhause.
4
Portionen25
Minuten35
MinutenHalte den Bildschirm deines Geräts eingeschaltet.
50 g Butter
250 g Wurzelgemüse (z.B. Stauden-, Knollensellerie, Möhre, Petersilienwurzel)
3 Schalotten
1 Knoblauchzehe
400 g geschälte, blanchierte Maronen (fertig oder alternativ selbst gemacht s. Tipp am Ende des Rezepts)
2 cl Sherry
4 cl Weißwein
800 g intensive Brühe
250 g Sahne
1 Stange Zimt
2 Lorbeerblätter
Salz, Muskatnuss, Pfeffer zum Würzen
etwas dunkler Balsamico
2 altbackene Brezen
20 g Honig (oder Ahornsirup)
20 g Senf
20 g Olivenöl
Salz und Pfeffer
Creme Fraiche
100 g (geräucherte) Maronen
30 g Butter
6 Birnen
3 Zweige Thymian



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