Gutes aus Vorpommern

Kalte Rote-Bete-Suppe mit Buttermilch

Unsere rosarote Borschtsch für den Sommer!

Ein Suppe mit WOW-Charakter aus Vorpommern.

Angerichtete kalte rote bete Suppe dekoriert mit Wachteleiern, Dill und Hollunderblüten

Rosarote Borschtsch – Sommerlich, überraschend und ganz einfach nachzukochen

Ein Teller, der beeindruckt – ohne kompliziert zu sein.
Knallig pink, herrlich frisch und voller sommerlicher Aromen: Diese kalte Sommersuppe aus rote Bete sieht aus wie ein Gericht aus dem Restaurant. Dabei lässt sie sich mit wenigen Zutaten und etwas Vorbereitung ganz entspannt zu Hause zubereiten – und begeistert Familie wie Gäste. 


Das Besondere? Du entscheidest selbst, wie aufwendig Du kochen möchtest. Mit vorgegarter Roter Bete gelingt die Suppe unkompliziert im Alltag. Wenn Du Lust hast, etwas tiefer in das Küchenhandwerk einzutauchen, zeigen wir Dir außerdem, wie Du mit kleinen Techniken noch mehr Geschmack und Raffinesse auf den Teller bringst.

Darum schmeckt kalte Rote-Bete-Suppe im Sommer besonders gut
Borschtsch kennen viele als wärmende Suppe für kalte Tage. Diese Variante zeigt die andere Seite des Klassikers. Sie wird kalt serviert und schmeckt angenehm leicht.


Die feine Säure der Buttermilch trifft auf die natürliche Süße der Roten Bete. Frische Kräuter bringen zusätzliche Leichtigkeit. Die weichen Wachteleier machen das Gericht wunderbar cremig.


So entsteht eine erfrischende Sommersuppe. Sie passt perfekt zu warmen Tagen, langen Abenden und allen, die regionale Zutaten neu entdecken möchten.

Mit unserem Rezeptbeitrag lernst Du
✔ Warum Buttermilch perfekt zu roter Bete passt.
✔ Wie Wachteleier zuverlässig weich gelingen.
✔ Wie aus wenigen Zutaten ein Teller mit Restaurantcharakter entsteht.

Einfach starten
Für dieses Rezept musst Du nicht alles selbst herstellen.
Verwende einfach vakuumierte, bereits gegarte Rote Bete. Auch fertige Bete-Pickles eignen sich hervorragend – besonders, wenn Du sie bereits vorbereitet hast.


So kannst Du Dich ganz auf die Suppe konzentrieren. Denn sie lebt vom frischen Zusammenspiel der Zutaten und ihrer feinen Säure.


Das Beste: So steht das Gericht mit wenig Aufwand auf dem Tisch.

Du möchtest einen Schritt weitergehen?
Dann probiere frische Rote Bete aus.
Koche die Knollen selbst oder confiere kleine Bete, bei 80°C 2-3 Stunden, langsam in Öl mit Thymian und Lorbeer. Dadurch werden sie besonders zart und entwickeln ein intensiveres Aroma. Als lauwarmes Topping setzen sie einen spannenden Kontrast zur kalten Suppe.


Genau diese kleinen Kniffe machen aus einem guten Gericht etwas Besonderes – und lassen Dich ganz nebenbei neues Küchenhandwerk entdecken.

Kalte rote Bete Suppe - das Rezept

Rosarote Borschtsch mit Buttermilch, Wachteleiern und Kräutern

Küche: SommerSchwierigkeit: Leicht
Portionen

4

Personen
Vorbereitungszeit

30

Minuten
Zubereitungszeit

40

Minuten

Diese sommerliche Suppe verbindet Rote Bete, Buttermilch und frische Kräuter zu einer herrlich leichten Vorspeise. Das Rezept gelingt sowohl mit vorgegarter als auch mit frischer Roter Bete und zeigt Dir kleine Profi-Kniffe, mit denen das Gericht besonders aromatisch wird.

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Zutaten für die kalte rote Bete Suppe

  • 400 g Rote Bete (frisch oder vorgegart)

  • 100 g Bete-Pickles (siehe Grundrezept)

  • 1 Salatgurke

  • 2 Schalotten

  • 500 ml Buttermilch

  • 200 ml Rote-Bete-Saft

  • 200 g Crème frâiche

  • 1 kleiner Bund Dill

  • 1 kleiner Bund Schnittlauch

  • Salz

  • Pfeffer

  • frisch geriebene Muskatnuss

  • Abrieb einer Bio-Zitrone

  • Pickles Fond zum Abschmecken

  • Für das Topping
  • 12 Wachteleier

  • 200 g Sauerrahm

  • eingelegte Holunderblüten (siehe Grundrezept)

  • Optional
  • kleine conferierte Rote Bete (siehe Tipp)

Schritt für Schritt zur Borschtsch

  • Die Basis vorbereiten:
    Die große Bete in reichlich gesalzenem Wasser garen, abkühlen lassen und schälen.
    Oder verwende bereits gegarte Knollen. Schneide sie zusammen mit den Pickles in feine Würfel.
    Entferne das Kerngehäuse der Gurke und schneide sie, ebenso wie die Schalotten, in kleine Würfel. Hacke Dill und Schnittlauch fein und stelle jeweils ein paar Löffel für das spätere Anrichten beiseite.
    Wusstest Du? Je feiner das Gemüse geschnitten ist, desto harmonischer wirkt die Suppe – sowohl geschmacklich als auch optisch.
  • Die Suppe anrühren:
    Verrühre Buttermilch, Rote-Bete-Saft und Crème fraîche mit dem vorbereiteten Gemüse.
    Schmecke alles mit Salz, Pfeffer, Muskat, Zitronenzeste und etwas Pickles-Fond ab.
    Anschließend zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.
    Küchenwissen: Viele kalte Suppen aromatisieren erst so richtig durch etwas Ruhezeit. Während des Kühlens verbinden sich die Aromen und die Säure wird deutlich harmonischer.
  • Wachteleier kochen:
    Gib die Wachteleier für zweieinhalb Minuten in kochendes Wasser und schrecke sie anschließend direkt kalt ab. Lasse sie vor dem Pellen der Schale kurz liegen.
    Profi-Kniff: Wacheleier lassen sich am besten schälen, indem man mit einem spitzen Gegenstand das wesentlich festere Häutchen unter der Schale aufpickst.
  • Anrichten:
    Verteile die kalte Borschtsch auf gut gekühlte Teller.
    Garniere sie mit den zurückgelegten Kräutern, den feinen Gurken- und Bete-Würfeln, kleinen Klecksen Sauerrahm, halbierten Wachteleiern und eingelegten Holunderblüten.
    Wenn Du kleine Rote Bete confiert hast, setze sie zum Schluss als lauwarmen Akzent auf den Teller. Das überrascht den Gaumen gleich zwei Mal.

Tipps für Kochenthusiasten

  • Confierte rote Bete Knollen: Wenn Du sehr kleine Bete-Knollen hast, kannst Du sie mit einer Microplan-Reibe schälen, in eine ofenfeste Form geben, mit Kräuter und Öl bedecken, bei 80°C 2-3 Stunden confieren, und als Einlage in deiner Borschtsch servieren.
  • Eingelegte Holunderblüten: In Öl eingelegte Blüten geben dem Gericht das absolute i-Tüpfelchen. Das Rezept findest Du hier.

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